Super-Enzym Serrapeptase gegen Narben, Schmerzen, Biofilme
Ein kaum bekanntes Enzym bietet vielfältige Möglichkeiten für unsere Gesundheit, aber auch zur Beseitigung von Narben. Diese entstehen bekanntermaßen nach Verletzungen und Operationen, äußerlich sichtbar, aber auch nicht sichtbar im inneren des Körpers. Insbesondere die nicht sichtbaren Narben können zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen.
Hervorgerufen wird Narbengewebe durch Fibrin, ein essenzielles Protein, das bei Entzündungen gebildet wird. Hauptsächlich verwendet der Körper Fibrin für die Blutgerinnung, um Blutverluste und Infektionen zu verhindern. Blutgerinnsel und Fibrin verbinden sich miteinander und bilden eine feste Schutzbarriere aus Narbengewebe über und um die verletzte Stelle.
NORMALE BILDUNG VON NARBENGEWEBE
Der Körper nutzt das Narbengewebe, um das zuvor gesunde Gewebe zu ersetzen. Im Idealfall wird nur die notwendige Menge an Fibrin an einer Reparaturstelle gebildet. Wenn die Stelle verheilt ist, sollten körpereigene, systemische Enzyme – hauptsächlich Plasmin – das überschüssige Narbengewebe auflösen. Enzyme halten die meisten unserer Stoffwechselreaktionen im Gleichgewicht. Plasmin ist ein wichtiges Enzym im Blut, das viele Blutplasmaproteine, wie z. B. Fibrinklumpen, auflöst.
Fibrin bildet also einen „Verband“ aus Narbengewebe zum Schutz und zur Heilung, und das systemische Enzym Plasmin „schält ihn ab“, nachdem die Heilung abgeschlossen ist – alles Teil einer gesunden Entzündungsreaktion auf eine Verletzung.
ANORMALE BILDUNG VON NARBENGEWEBE
Mit zunehmendem Alter oder wenn der Körper aus dem Gleichgewicht gerät, produziert er weniger Plasmin, während der Fibrinspiegel ansteigt. Infolgedessen bildet sich überschüssiges Fibrin und wächst, wenn nicht genügend körpereigene Enzyme vorhanden sind, um es abzubauen. Das überschüssige Fibrin sammelt sich in der Nähe von Traumata, z. B. nach einer Operation, einer Verletzung oder einer Infektion. Es verwandelt Weichgewebe in ein zähes, faseriges Gewebe, das als Verwachsung bezeichnet wird. Verwachsungen neigen dazu, die biologischen Marker für Entzündungen, wie Schwellungen, Rötungen und Schmerzen, aufrecht zu erhalten. Die negativen Auswirkungen von Verwachsungen können unerkannt bleiben oder sich erst Jahre nach einer Verletzung oder Operation zeigen.
Verwachsungen können sich im Körper als Folge folgender Ereignisse bilden:
Operationen
Verwachsungen sind eine häufige Komplikation von Operationen, insbesondere von Operationen im Bauch- oder Beckenbereich. Diese Verwachsungen können zwei Teile des Gewebes oder der Organe miteinander verbinden. Sie können einen Dünndarmverschluss, weibliche Unfruchtbarkeit und chronische Schmerzen im Beckenbereich verursachen. Kaiserschnitte und Hysterektomien führen in der Regel zu Verwachsungen in Organen wie der Gebärmutter, den Eierstöcken, den Eileitern oder der Harnblase.
Infektion
Eine chronische Unterleibsentzündung, die durch eine Infektion verursacht wird, führt häufig zu Verwachsungen in und um die Eileiter. Diese Verwachsungen können zu Unfruchtbarkeit und einem erhöhten Auftreten von Eileiterschwangerschaften führen. Auch um das Herz herum kann sich Narbengewebe bilden und dessen Funktion einschränken. Infektionen, wie z. B. rheumatisches Fieber, können zur Bildung von Verwachsungen an den Herzklappen führen, die deren Funktion beeinträchtigen können.
Hormone
Während der monatlichen Menstruation scheidet die Frau Gebärmuttergewebe aus. Dieses Gewebe kann sich an Stellen einnisten, wo es nicht hingehört, z. B. an der Oberfläche der Gebärmutter, der Eierstöcke, der Eileiter, des Darms und der Beckenschleimhaut. Dieses abnorme Wachstum von Gebärmutterschleimhautgewebe wird als Endometriose bezeichnet und kann ernsthafte Verwachsungen bilden, die schwere Komplikationen verursachen. Auch Hormonstörungen wie eine Östrogendominanz können dazu führen, dass sich überschüssiges Fibrin ansammelt und Verwachsungen und Myome im Brustgewebe oder in der Gebärmutter entstehen können.
KOMPLIKATIONEN DURCH ÜBERSCHÜSSIGES FIBRIN
Überschüssiges Fibrin ist nicht nur für den Aufbau von ungesundem Narbengewebe verantwortlich, sondern auch für arterielle Plaque, abnorme Blutgerinnselbildung und das Spinnennetzgewebe, das innere Organe umhüllt. Es ist eine der Hauptursachen für Alterung und Krankheit.
Die durch überschüssiges Fibrin hervorgerufene innere Gewebeveränderung mindert die Flexibilität und Jugendlichkeit des Körpers. Wenn ein zusätzliches Trauma in einem Teil des Körpers auftritt, der bereits durch überschüssiges Fibrin belastet ist, kann sich der Zustand noch verschlimmern. Neues Narbengewebe bildet sich über altem Narbengewebe, was zu einer härteren Verwachsung und mehr Beschwerden führt.
Jedoch ist es möglich, den Körper von überschüssigem Fibrin zu befreien, indem man ihm ein Enzym namens Serrapeptase zuführt.
WAS IST SERRAPEPTASE?
Vor mehr als 40 Jahren entdeckten Wissenschaftler die Serrapeptase (auch bekannt als Serrapeptidase, Serratia Peptidase, Nicolase und das Superenzym) aus der Bakterienart Serratia, die im Darm von Seidenraupen vorkommt. Die Seidenraupe nutzt dieses Enzym, um nach ihrer Verwandlung in eine Motte, den Kokon damit aufzulösen und zu entschlüpfen.
Es handelt sich um ein proteolytisches Enzym, das bedeutet, es spaltet Eiweiß in kleinere Bestandteile auf, die der Körper wieder aufnehmen und ausscheiden kann.
Wissenschaftler untersuchten das Enzym, um herauszufinden, ob es im menschlichen Körper therapeutisch genutzt werden kann. Sie entdeckten, dass Serrapeptase ein sehr starkes antifibrotisches Enzym ist, das viele Vorteile bietet. Serrapeptase kann nicht nur verwendet werden, um Narbengewebe aufzulösen, sondern auch um Entzündungen zu bekämpfen, die Immunantwort zu verbessern, Schmerzen zu lindern und Ablagerungen in den Arterienwänden zu entfernen, die zu Herzinfarkt und Schlaganfall führen können.
WAS BEWIRKT SERRAPEPTASE?
Als systemisches proteolytisches Enzym löst Serrapeptase die Fibrin-Proteine auf, aus denen Narbengewebe besteht, und hat die einzigartige Fähigkeit zu erkennen, was im Körper notwendig und was überschüssig ist. Sie hat auch die ausgeprägte Fähigkeit, ausschließlich totes Gewebe zu verdauen und Proteine viel schneller abzubauen. Aufgrund ihrer antifibrotischen Wirkung kann Serrapeptase bei vielen gesundheitlichen Problemen helfen, die auf eine abnormale Verdickung oder Vernarbung des faserigen Bindegewebes zurückzuführen sind, ein Zustand, der als Fibrose bezeichnet wird.
Serrapeptase kann bei folgenden Krankheiten und Beschwerden helfen:
- Arteriosklerose (Ablagerung an den Arterienwänden)
- Biofilme (zum Beispiel im Darm und der Lunge)
- Zysten (besonders in der Brust)
- Gebärmutter-Tumore
- Narbenbildung nach Verletzungen
- Operationen, die Narbenbildung verursachen
- Narbenbildung aufgrund von Infektionen (zum Beispiel in der Lunge)
- Entzündungen
- Laryngitis
- Bronchitis
- Arthritis
- Ödeme (teilweise Lipödeme)
- Lyme Borreliose
- Durchblutungsstörungen
- Krampfadern/ Besenreise
- Mastophatische Brusterkrankungen
- Wassereinlagerungen
- chronische Harnwegsinfekte
- Schwellungen
- Blutgerinnsel (aufgrund von Fibrin im Blut)
Da Serrapeptase abgestorbenes Gewebe und überschüssiges Fibrin abbaut, beseitigt es den als Entzündung bekannten Abwehrmechanismus des Körpers. Es ist ein wirksames Enzym gegen alle Arten von Entzündungen, wie z. B. Entzündungen der Gelenke, des Verdauungssystems und anderer Organe. Wenn die Entzündung abgeklungen ist, kann der Körper das abgestorbene Gewebe und die Fibrinablagerungen beseitigen, so dass der Heilungsprozess beginnen kann.
Serrapeptase ist ein äußerst nützliches Nahrungsergänzungsmittel für Menschen, die an entzündlichen Erkrankungen und Autoimmunkrankheiten wie den folgenden leiden:
- Colitis ulcerosa
- Crohn-Krankheit
- Reizdarm-Syndrom
- Multiple Sklerose
- Zystische Fibrose
- Rheumatoide Arthritis
- Osteoarthritis
- Schuppenflechte
- Lupus
- Emphysem
- Fibromyalgie
- Asthma
- Krebs
Vorteile von Serrapeptase:
- Lindert Schmerzen
- Dämmt Entzündungen
- Reduziert Schwellungen
- Sehr erfolgreich bei Behandlungen von Zysten in der Brust
- Hilf sehr gut bei Sinusitis (Störung der Nasennebenhöhlen)
- Löst arteriosklerotischen Plaques auf, ohne das innere Gefäßepithel zu beschädigen
- Zersetzt totes Gewebe, Blutgerinnsel, Zysten und Gefässplaques jeder Art
- Verflüssigt die Schleimkonsistenz in der Lunge
- Beschleunigt eine Wundheilung
- Hilft Schwermetalle im Körper zu binden
- Verstärkt das Immunsystem (Darm)
- Unterstützung bei antibiotischer Behandlung: Antibiotika versagen oft auf Grund von Resistenzen, oder weil die Erreger sich durch Teflonartige Biofilme schützen. Serrapeptase löst Biofilme um antibiotikaresistente Bakterien auf, so dass diese beseitigt werden können.
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Serrapeptase gegen Zysten und Brustschwellungen
Millionen Frauen weltweit ertasten jedes Jahr Brust-Veränderungen/ Verhärtungen und Zysten die sich teils sogar frei im Brustgewebe bewegen. Dies kann ein Anzeichen für eine fibrozystischen Brusterkrankung sein.
Während der Menstruation verstärkt sich der vorhandene Schmerz oftmals und der Gesamtzustand verschlechtert sich mit steigendem Alter. Diese Klumpen / Zysten sind anfangs weich und werden mit der Zeit tastbar härter und manchmal füllen sich die Zysten mit Flüssigkeit infolge eines erhöhter Hormonspiegels. Im Laufe der Jahre können die Zysten von faserigen Geweben abgekapselt werden und auch ausserhalb der Menstruation chronisch entzündet bleiben.
Mehrere Studien belegen, dass die Einnahme von Serrapeptase meist zur Rückbildung von Zysten, Brustschwellungen, Verhärtungen oder schmerzempfindlicher Brust führt.
Serrapeptase bei Allergien und rheumatischer Arthritis
Das wirkungsvolle Enzym ist eine wirkungsvolle Alternative zu Salizylaten und Steroiden bei Patienten mit rheumatischer Arthritis und einigen Autoimmunerkrankungen, die die Entzündungsreaktion beeinflussen, beispielsweise bei Multiple Sklerose, Colitis ulcerosa, Psoriasis, Allergien und manchen Krebsarten. Serrapeptase ist ein fibrinolytischer Stoff und auf Grund dieser beeindruckenden Fähigkeit, kann es zur Verbesserung der Gefässdurchgängigkeit bzw. Gefässelastizität oder der Reinigungsprozesse in den oberen und auch den unteren Atemwegen angewendet werden. Sehr effizient werden die Lungen von Entzündungen, Schleim und totem oder vernarbtem Gewebe gereinigt. Serrapeptase verdünnt den Schleim und erleichtert das Abhusten.
Menschen mit Diabetes Typ 2 werden den nach einiger Zeit eine Senkung der Blutzuckerwerten feststellen, da der Stoffwechsel angeregt wird und der Darm eine unterstützende Wirkung durch Serrapeptase erhält, so wirkt sich dieser Effekt auch auf den HBA1C (Langzeitwert Blutzucker) positiv aus.
Wie hilft Serrapeptase ?
Im ersten Schritt wird der chronische Entzündungsprozess gestoppt, im zweiten Schritt werden die toten Eiweißzellen aus der Blutbahn ausgeschwemmt. Im dritten Schritt wird das vernarbte Gewebe von den Myelinscheiden der Nervenfasern entfernt, was die Übertragung von Nervenimpulsen auslöst und verbessert sowie den Heilungsprozess anregt. Aufgrund der verbesserten Durchblutung werden die Funktionen der lebenswichtigen Organe (Gehirn, Lunge, Herz, Leber und Nieren) verbessert. Gleichzeitig wird die Durchblutung der endokrinen Drüsen und damit ihre Funktion optimiert.
WIE VIEL SERRAPEPTASE SOLLTE MAN EINNEHMEN?
Die Dosierung von Serrapeptase hängt von der Erkrankung ab, oder ob Sie das Enzym zu Erhaltungszwecken verwenden werden soll. In den meisten Fällen wird empfohlen, mit einer Erhaltungsdosis zu beginnen (die empfohlene Dosierung auf der Packung) und sich dann zu einer höheren Menge vorzuarbeiten.
Die Einnahme höherer Mengen an Serrapeptase ist nicht unbedingt vorteilhafter, führt aber zu schnelleren Ergebnissen. Je höher die Dosis, desto mehr systemische Enzyme sind gleichzeitig vorhanden, um Narbengewebe abzubauen und den Körper bei dessen Beseitigung zu unterstützen. Eine regelmäßige Dosis, die leicht über dem Erhaltungsniveau liegt, wird auch über einen längeren Zeitraum zu einer Verringerung der Verwachsungen führen.
SERRAPEPTASE DOSIERUNG
Die Angaben auf den Präparaten können in Milligramm (mg), Serrapeptase-Einheiten (SPU) oder enzymatischen Einheiten (EU) erfolgen. Die Umrechnung ist normalerweise 2000 SPU/EU pro mg. Die nachstehende Serrapeptase-Dosierung basiert auf der am häufigsten empfohlenen.
Serrapeptase-Dosis: 10-60 mg (20.000-120.000 SPU/EU), zwei- bis dreimal täglich eingenommen – insgesamt also 30-180 mg pro Tag.
WANN SOLLTE SERRAPEPTASE EINGENOMMEN WERDEN?
Da proteolytische systemische Enzyme wie Serrapeptase auch das Eiweiß in der Nahrung aufspalten, ist es wichtig, sie auf nüchternen Magen einzunehmen. Auf diese Weise geht nichts von der Enzymaktivität durch den Verdauungsprozess verloren und das Enzym kann den Blutkreislauf erreichen.
Serrapeptase Einnahmezeitpunkt: Auf nüchternen Magen, 30 Minuten vor oder zwei Stunden nach einer Mahlzeit einnehmen.
WO KANN MAN SERRAPEPTASE KAUFEN?
Behandlungsmöglichkeiten mit Serrapeptsase sind in Europa wenig verbreitet, jedoch ist Serrapeptase hier erhältlich.
WAS SIND DIE NEBENWIRKUNGEN VON SERRAPEPTASE?
Obwohl Serrapeptase erforscht wurde und sich als hilfreich bei der Reduzierung von Narbengewebe und anderen verschiedenen Erkrankungen erwiesen hat, kann es auch unerwünschte Nebenwirkungen haben. Diese können sich aus der Ausscheidung von totem Gewebe ergeben, wenn dadurch beispielsweise Toxine freigesetzt werden.
Serrapeptase verdünnt die Flüssigkeit, die sich um Wunden herum ansammelt, so dass diese leichter abfließen können und die Entzündung verringert wird. Außerdem baut es Proteine im Schleim ab, was das Atmen bei einer Erkältung erleichtert. Wenn Sie also bereits Medikamente oder Nahrungsergänzungsmittel einnehmen, die ebenfalls die Flüssigkeit in Ihrem Körper verdünnen, sollten Sie vorsichtig sein, wenn Sie Serrapeptase zu Ihrem Programm hinzufügen. Zu den Wechselwirkungen mit Medikamenten und Nahrungsergänzungsmitteln gehören:
Bei der Einnahme von Aspirin und verschreibungspflichtigen Blutverdünnern muss beachtet werden, dass Serrapeptase das Blut ebenfalls verdünnt. Wenn beide zusammen eingenommen werden, kann das Blut zu dünn werden.
Aus diesem Grund sollte die Einnahme von Serrapeptase und blutverdünnenden Mittel voneinander getrennt werden. Wenn das Blut zu dünn wird, können sich Probleme mit der Gerinnung ergeben, so dass Blutungen schwieriger zu stoppen sind, und außerdem blaue Flecken oder Nasenbluten auftreten können.
Serrapeptase in der Schwangerschaft?
Serrapeptase sollte vorsichtshalber nicht in der Schwangerschaft oder Stillzeit eingenommen werden, da es in geringen Mengen auch Toxine aus den Plaques auslöst und diese dann in die Muttermilch gelangen könnten.
Herxheimer-Reaktionen
Heilungsschmerzen, auch Herxheimer-Reaktion genannt können auftreten, da Gewebe aus dem Körper ausgelöst werden und dies müssen Leber und Nieren abbauen. Sollte diese mögliche Reaktion zu unangenehm ausfallen, kann die Dosierung vorübergehend reduziert werden und/ oder die Einnahme von täglich auf z.B. alle 3 Tage reduziert und dann langsam gesteigert werden.
Um solche potentiellen Reaktionen zu auszuschließen kann die Einnahme von Zeolith oder Chlorella hilfreich sein.
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