Krank und adipös durch Jodmangel

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Jod Mangel Symptome

Jod – das vergessene Heilmittel

• Können Sie nicht abnehmen – trotz Kalorien-Restriktion?

• Erhöht sich Ihr Körpergewicht trotzdem kontinuierlich? 

• Ist Ihnen ständig kalt? Leiden Sie an Haarausfall?

• Haben Sie eine Zyste in Brust, Unterleib, oder Brustkrebs? 

• Haben Sie ein Problem mit der Schilddrüse, oder Prostata-Krebs?

Jod ist ein lebensnotwendiges Spurenelement, das als Bestandteil der Schilddrüsenhormone bekannt ist, folgende Organe benötigen jedoch ebenfalls Jod um einwandfrei zu funktionieren und gesund zu bleiben:

Eierstöcke, Prostata, Nebennieren, Magen-Darm-Trakt, Brustdrüsen und das Gehirn.

Um Jod aus dem Blut in die Zellen hinein zu transportieren, haben Zellen sogenannte Natrium-Jodid-Symporter (NIS) als Transportsysteme. Jod hat viele wichtige Eigenschaften, u. a. neutralisiert es als Antioxidans freie Radikalen, stärkt das Immunsystems, wehrt Keime ab (Bakterien, Viren, Parasiten), reguliert Zellwachstum und Zellteilung und alkalisiert den Körper. Durch die Steigerung der Oxidation verstärkt es die Fettverbrennung.

Jod wirkt tumorabwehrend durch Apoptose

Jod wirkt zusammen mit Fettsäuren (als sogenannte Iodlaktone) mit bei der Einleitung der Apoptose, dem natürlichen Zelltod von kranken oder bösartigen Zellen, ohne gesunde Zellen zu schädigen. Die Apoptose ist der natürliche Vorgang, den die Mitochondrien einleiten, um den Körper von entarteten Tumor-Zellen zu befreien. Eine Studie  belegt, dass Jod auf Krebszellen eine zytostatische, also zellabtötende Wirkung hat. 

Heutzutage ist Jodmangel weit verbreitet, hervorgerufen durch Belastungen mit Pestiziden, Medikamenten, Kosmetik und Reinigungsmitteln. Brom, Fluor, Chlor verdrängen das Jod – so dass die Andockstellen im Körper besetzt sind und Jod nicht aufgenommen werden kann. Die gängigen Zahnpasten enthalten meist Fluoride. Auch wenn Fluoride nicht so toxisch sind wie Fluor, unbedenklich sind sie nicht. 

Jod kann vielen kranken Menschen helfen, nur wissen die das nicht. Die große „Papillon-Studie“ zeigt, dass mehr als ein Drittel aller Deutschen nicht ausreichend mit Jod versorgt ist. In einer Studie zeigte sich ein Zusammenhang zwischen Jodmangelerkrankungen, Schilddrüsenunterfunktion und Brustkrebs. Eine Studie kam zu dem Schluss, dass Jod der Torwächter einer gesunden Brustdrüse ist.

Leider halten sich Jod-Mythen recht hartnäckig und neuste wissenschaftliche Erkenntnisse setzen sich nur langsam durch, so dass viele Leute nicht glauben können, dass sie an Krankheiten leiden, die mit Jodmangel indiziert sind. Der Arzt Jochen Armbruster berichtet, dass mehr als 90% seiner über 5000 Patienten unter Jod-Mangel leiden und 100% an Vitamin D-Mangel. Alle der über 1500 seiner Patienten mit der Autoimmunerkrankung Hashimoto haben eine Gemeinsamkeit:

• Jod-Mangel

• Vitamin D3-Mangel

• Gluten-Unverträglichkeit

„Gib kein Jod bei Hashimoto, du gießt Öl ins Feuer“ hat er selbst noch im Studium gelernt, aber bezeichnet es nach Jahren in seiner Praxis als Märchen. Leider hält sich dieses Märchen hartnäckig, so dass viele Patienten unnötig leiden müssen. Japaner nehmen täglich 100-fach mehr Jod mit der Nahrung zu sich als Mitteleuropäer – Schilddrüsenerkrankungen treten bei ihnen nur selten auf.

Das Jod im jodierten Salz genügt nicht, denn es ist überhaupt nur zu 10% „biologisch verfügbar“ und dieser Rest beginnt sich zu verflüchtigen, sobald die Verpackung geöffnet ist. Nicht geeignet und giftig sind alle Jod-Tinkturen zur Desinfektion (auf Alkoholbasis, Ethanol), die nur äußerlich angewendet werden dürfen. 

Zur wirksamen Jod-Versorgung gibt es Iodoral oder die kostengünstigere Verwendung der Lugolschen Lösung (5%). Acht Tropfen der 5%-igen Lugolschen Lösung enthalten 50 mg Jod, welches der täglichen Maximal-Dosis entspricht. Selbst wenn man 10-15 kg Fisch pro Tag verzehren würde, käme man nur auf eine Menge von etwa 13,8 mg Jod. Nicht nur auf Grund der Meeresverschmutzung ist die notwendige Jod-Versorgung nicht über die Ernährung zu erreichen.

Die Lugolsche Lösung enthält die empfohlene bioverfügbare Mischung aus elementarem Jod und Kaliumjodid-Lösung im Verhältnis 1:2. 

Die vermeintliche Jod-Unverträglichkeit

Warum reagieren manche heftig auf die Jodeinnahme? Bei Jod-Mangel können Brom und Fluor an den Rezeptoren andocken. Diese Gifte sind leider in der Umwelt heutzutage immer öfter vorhanden. Jod kann diese giftigen Halogene wie Brom, Chlor und Fluor sowie Metalle aus dem Körper ausleiten. Also löst Jod diese Gifte, sie kommen in den Blutkreislauf und es kann dadurch zu heftigen Entgiftungs-Reaktionen kommen. Gerade diese starken Reaktionen auf freigesetzte Toxine werden oft mit einer Jod-Unverträglichkeit verwechselt! Dabei sind sie in Wirklichkeit das Zeichen eines jahrelang bestehenden Jodmangels, der im Körper Platz für giftige Substanzen geschaffen hat. 

Vorbereitung zur Jod-Therapie: Die Salzkur nach Dr. Brownstein

Dr. Brownstein empfiehlt, bereits 3 Monate vor dem Start der Jodeinnahme mit einer Salzkur den Körper von Giften zu befreien. Damit gestaltet sich die starke Entgiftung durch Jod sanfter und heftige Entgiftungssymptome können verhindert werden. Mögliche Entgiftungs-Symptome der Jod-Einnahme ohne vorherige Salzkur sind: Kopfschmerzen, benebelte Sinne, laufende Nase, trockene Schleimhäute, metallischer Geschmack, Depressionen, Reizbarkeit, Nervosität, Augenlidzucken, Muskelschmerzen, Schmerzen der Brüste und Hoden, Körpergeruch, Akne, Haarausfall, Durchfall, Verstopfung, Sehstörungen.

Dr. Brownstein empfiehlt einen halben Teelöffel unraffiniertes Salz ohne Zusätze (z.B. Steinsalz oder Himalaya-Salz) in Wasser aufzulösen. Es beinhaltet bereits natürlicherweise wichtige Spurenelemente. Von Meersalz ist abzuraten, da dieses heutzutage durch Mikro-Plastik-Partikel belastet ist. Natur-Salz hat im Gegensatz zu raffiniertem Kochsalz die Eigenschaft den Blutdruck zu senken, den Körper zu entsäuern sowie zu entgiften. Es unterstützt die Nebennieren
 und Schilddrüse. Nach der Salzeinnahme soll man bei Bedarf alle 30-45 Minuten ein Glas Wasser trinken, bis sich starker Harndrang einstellt.

Um eventuelle Entgiftungs-Symptome zu minimieren, sollte die Einnahme von der Lugolschen Lösung langsam gesteigert werden. Um Brust und Hoden direkter mit Jod zu versorgen, kann die Lugolsche Lösung zusammen mit etwas Kokosfett  direkt auf diese eingerieben werden. Dies empfiehlt sich vorbeugend, aber insbesondere auch bei Zysten und Krebserkrankungen dieser Gewebe.

Halogene wie Brom, Fluor und Chlor können mit Jod neutralisiert und ausgeschieden werden. Jod ist die einzige Möglichkeit, die giftigen Halogene aus der Schilddrüse und der Zirbeldrüse zu entfernen, in der sich insbesondere Fluor bei Jodmangel konzentriert. 

Jod-Dosierung und Co-Faktoren

Nach jahrelangem Jodmangel erweist sich die Jod-Kur als äußerst wirksame Gesundungs-Maßnahme. Da die Jodwirkungen sehr stark sind, sollte die Einnahme immer in Kombination mit den Co-Faktoren erfolgen.

Das Jodprotokoll nach Dr. David Brownstein:

 Iodoral oder Lugolsche Lösung langsam steigern bis auf min. 50 mg täglich

 Vitamin C min. 3g über den Tag verteilt

 Magnesiumcitrat (wirkt leicht abführend) oder Magnesiumglycinat 300-600mg 

 Selen 200 mcg 

 Vitamin B3/ Niacin (langsam steigern bis auf 2 x 500mg täglich) und  Vitamin B2/ Riboflavin (3 x 100 mg täglich, zusammen einnehmen)

• ½ TL unbehandeltes Natursalz in der Nahrung

• ¼ TL unbehandeltes Natursalz in 250 ml Wasser

 Zink 25 mg

 Vitamin A

 

Laut Dr. Brownstein stehen folgende Krankheiten in Verbindung mit Jod-Mangel:

• Brustkrebs

• Schilddrüsenkrebs

• Eierstockkrebs

• Gebärmutterkrebs

• Prostatakrebs

• Autoimmunerkrankungen der Schilddrüse

• Schilddrüsenunterfunktion

• ADHS

• chronisches Müdigkeitssyndrom

• Fibromyalgie 

Darüber hinaus ist Jod in der Vergangenheit zur Behandlung der folgenden Erkrankungen eingesetzt worden: 

• Atherosklerose

• Brusterkrankungen

• Dupuytren-Kontraktur

• Übermäßige Schleimproduktion

• fibrös-zystische Brusterkrankung

• Kropf

• Hämorrhoiden

• Kopfschmerzen und Migräne

• Fibromyalgie

• chronische Müdigkeit

• Bluthochdruck

• Infektionen

• überschießende Narbenbildung / Keloid

• Leberkrankheiten

• Nephrotisches Syndrom

• Krankheiten der Eierstöcke

• Speichelsteine 

• Peyronie-Krankheit

• Erkrankungen der Prostata

• Balggeschwülste

• Schilddrüsenerkrankungen

• Infektionen der Scheide

• Syphilis

• Gebärmutter-Myome

• Schwermetallvergiftungen (Quecksilber, Blei, Arsen)

• Scharlach

• Bronchitis und Lungenentzündung

• Fettleibigkeit / Adipositas

• Depression

• Brustschmerzen 

• Hautausschlag/ Ekzeme

• Malaria

• urogenitale Erkrankungen

• Rheuma

• Mandelentzündung

• Husten

• Magenschmerzen

• Benommenheit

• Allergien

• Menstruationsstörungen / Menstruationsunregelmäßigkeiten

• Zahnfleischinfektion

• Schuppenflechte

• Herzrhythmusstörungen

• erhöhter Cholesterinspiegel

• Verstopfung / Darmträgheit

• dünner werdendes Haar

• Diabetes Typ 2

• Augenprobleme

• Sodbrennen

• Multiple Sklerose

• Gastroparese / Magenlähmung

• Bakterielle Überbesiedelung des Dünndarms

 

Dr. Brownstein klärt über weit verbreiteten Irrglauben auf: Jod verursacht keine Schilddrüsenunterfunktion

Im Gegenteil benötigen die Hauptschilddrüsenhormone T4 und T3 genügend Jod um vom Krper überhaupt hergestellt zu werden. Eine Schilddrüsenunterfunktion kommt zustande, wenn jemand einen Jodmangel hat, weil es nicht genügend Rohmaterial gibt um T4 und T3 herzustellen. Die Supplementierung mit Jod kann eine Schilddrüsenunterfunktion verbessern oder sogar heilen, ohne die Einnahme von pharmazeutischen Medikamenten. Die Einnahme von Schilddrüsenhormonen kann bei bestehendem Jodmangel diesen Jodmangel noch verschlimmern, da die Stoffwechselrate erhöht ist. Dr. Brownstein berichtet darüber, dass die Einnahme von Schilddrüsenhormonen bei einem bestehenden Jodmangel das Risiko von Brustkrebs und möglicherweise anderen Krebsarten erhöht. Alles was die Jod-Speicher weiter leert, kann den gesundheitlichen Zustand weiter verschlimmern.

Ist Jod bei autoimmunen Schilddrüsenerkrankungen wie Morbus Basedow und Hashimoto-Thyreoiditis kontraindiziert?

Nein. Tatsächlich steigt bei Personen mit Jodmangel auch das Risiko, Antikörper gegen die Schilddrüse zu bilden. Autoimmunkrankheiten sind Beispiele für ein übermäßigen oxidativem Stress im Körper. Oxidativer Stress verursacht Entzündungen im Körper. Diesen können Sie vermeiden durch die Einnahme von potenten Antioxidantien, unraffiniertes Salz, sowie eine entzündungshemmende Ernährung (glutenfrei, mit mäßigen Kohlenhydraten und mit viel tierischem Fett). Menschen, die an autoimmunen Schilddrüsenerkrankungen leiden, müssen bestimmte Nährstoffe zusammen mit Jod einnehmen, um den Schaden zu heilen, der durch zu viel oxidativen Stress und Jodmangel hervorgerufen wird, wie Dr. Brownstein in seinem Buch erklärt. 

Dieser Artikel dient lediglich ihrer Information und ersetzt keine Beratung durch einen Therapeuten. Informieren Sie sich ausführlich, bevor Sie eigenverantwortliche Entscheidungen umsetzen.

Das Buch „Das Keto-Prinzip“ enthält über 50 Seiten Informationen über Jod. Starke Schilddrüse – gesunder Stoffwechsel – dauerhafte Gewichtsabnahme

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