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Terpentin als starkes Heilmittel

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Terpentin als starkes Heilmittel

Heutigen Generationen ist Terpentin meist nur noch als Lösungsmittel aus dem Baumarkt bekannt, jedoch wird reines Terpentinöl (ohne chemische Zusätze) seit etlichen Generationen als natürliches Heilmittel für eine große Anzahl von gesundheitlichen Problemen verwendet! Urgroßmütter wussten noch um die Wirkung und verwendeten Terpentin nicht nur für eine jährliche Anti-Parasiten-Kur aller Familienmitglieder, sondern auch gegen Haut-, Gelenk- und Harnwegentzündungen, oder Fieber und hartnäckigem Husten, um nur einige Indikationen zu nennen.

Pflanzliche Heilmittel sind Arzneimittel, die aus Pflanzen hergestellt werden, und genau das ist echtes Terpentin. Terpentinöl ist ein ätherisches Öl, dass durch Destillation von Harzausfluss aus Nadelbäumen (meist Kiefern) gewonnen wird.

In der Ausgabe vom Merck Manual von 1899 wurde die Therapie mit Terpentin vom gleichnamigen Pharmaunternehmen empfohlen gegen eine Vielzahl von Erkrankungen wie Arthritis, Meningitis, Gonorrhoe, aber auch Unterleibserkrankungen und Lungenkrankheiten.

In der Ausgabe von 1999 ist jedoch von den Heilwirkungen des Terpentins nichts mehr zu lesen, stattdessen wird vor einer Terpentin-Vergiftung gewarnt. Auffallend ist in diesem Zusammenhang jedoch, dass zwischenzeitlich Pharmapräparate Einzug gehalten hatten. Obwohl diese sich laut Prof. Peter C. Gøtzsche zur dritthäufigsten Todesursache entwickelt haben, wird davor dennoch nicht gewarnt. In seinem Buch berichtet er, wie ein Pharmakonzern durch den Verkauf von Heroin groß wurde und ein anderer im Verdacht steht, mit Falschaussagen über ein Arthritis-Medikament den Tod von Tausenden Patienten verursacht zu haben.

Terpentinöl Heilmittel
Terpentinöl ist ein ätherisches Öl, dass durch Destillation von Harzausfluss aus Nadelbäumen (meist Kiefern) gewonnen wird.

 

Wofür kann naturreines Terpentin als Heilmittel verwendet werden?

In den USA sorgte Dr. Jennifer Daniels vor einigen Jahren für eine Renaissance von Terpentin, als sie herausfand, dass Terpentin das Potential hat, Parasiten auf elektromagnetischer und biologischer Eben abzutöten und Candida-Mykosen wirkungsvoll bekämpfen kann.

Dr. Daniels bezeichnet Terpentin als eine Quelle der Jugend, dass in der Lage ist, viele gesundheitliche Probleme zu beseitigen. Sie geht davon aus, dass die Vorteile für die menschliche Gesundheit noch nicht gänzlich erkannt wurden. Sie berichtet, dass sie durch ihre erste Terpentin-Kur eine gesteigerte geistige Klarheit erfuhr und dass ihre Mutter durch die Terpentin-Einnahme nach 30 Jahren schmerzfrei wurde.

Dr. Daniels und die Earth Clinic berichten von Erfolgen mit Terpentin als Heilmittel bei der Behandlung von:

  • Parasitären Erkrankungen (z.B. Bandwürmer)
  • Allergien
  • Arthritis
  • Autismus
  • Borreliose
  • chronische Erschöpfung
  • Darmerkrankungen
  • Gicht
  • Hautproblemen
  • Harnweg-Infekten
  • Husten
  • Rheuma
  • Lungenkrankheiten/ Tuberkulose
  • Fieber
  • Bronchitis
  • Hämorriden
  • Haarwurzel-Probleme
  • Nervenprobleme
  • Migräne
  • Spasmischen Muskelproblemen
  • Epilepsie
  • Unterstützung von Leber und Galle
  • Auflösung von Gallensteinen
  • Virus-Erkrankungen
  • Wassereinlagerungen
  • chronische Verstopfung
  • Diversen Schmerzzuständen
  • Kopfläuse (äußerlich 1 zu 9 mit Kokos- oder Olivenöl in die Haare massieren, abdecken, eine Stunde einwirken lassen)
  • Nagelpilz (ein Tropfen zweimal täglich in betroffene Nägel einmassieren)
  • Pseudoallergischen Nahrungsmittelunverträglichkeiten, die oftmals durch Parasiten hervorgerufen werden

 

Terpentin als Heilmittel bei Parasiten

Der Grund für die breitgefächerten Indikationen ist, dass diese oftmals ursächlich auf parasitäre Belastungen zurückzuführen sind, denn niemand ist vor Parasiten sicher. In vergangenen Zeiten waren regelmäßige antiparasitäre Maßnahmen üblich, heutzutage wird dieses meist nur noch von entlegenen Naturvölkern durchgeführt. Da viele Therapeuten diese Zusammenhänge nicht kennen, führen ihre Bemühungen zur Gesundung ihrer Patienten oftmals nicht zum Erfolg und beschränken sich auf Symptom-Behandlung.

Es gilt ein für Parasiten ungünstiges Körper-Milieu zu erschaffen und außerdem mit gezielten kurmäßigen Massnahmen diese aus dem Körper zu beseitigen. Jedoch ist die Ernährung heute bei vielen Menschen von Zucker- und Kunstprodukten geprägt, die ein saures Milieu im Körper erschaffen, so dass Parasiten leichtes Spiel haben. Neben einer Kur mit Terpentin, empfehlen erfahrene Therapeuten auch prophylaktisch antiparasitäre Wirkstoffe mit in die Ernährung aufzunehmen, wie beispielsweise Nelken, Knoblauch und getrocknete Papaya-Kerne, die man nur trocknen braucht, so dass man zwischendurch einige zerkauen kann.

Depressionen und Verhaltens-Steuerung durch Parasiten

Mittlerweile gilt es als gesichert, dass Parasiten in den Stoffwechsel von Mensch und Tier eingreifen können, um ihre eigenen Zwecke zu beeinflussen. Durch Ausschüttung von Botenstoffen können sie beispielsweise Heisshunger auf Zucker erzeugen, denn der Konsum von Zucker erzeugt ein für Parasiten günstiges Körper-Milieu, in dem sie sich optimal fortpflanzen können. Bei Mäusen ist bekannt, dass der Parasit Toxoplasma gondii das Verhalten derart verändern kann, die befallenen Mäuse ihre natürliche Angst vor Katzen verlieren und ihnen praktisch vor der Nase herumtanzen, so dass sie gefressen werden und der Parasit sein Ziel erreicht in die Katze zu gelangen. Verhaltensveränderungen hervorgerufen durch parasitäre Belastung bei Tieren sind lange bekannt, aber wie die Biologin Dr. Niehaus in ihrem Buch  die Psycho-Trojaner beschreibt, können Parasiten auch beim Menschen zu auffälligen psychischen Veränderungen führen. Etliche Parasiten stehen im Verdacht, psychiatrische Erkrankungen auszulösen. Lesen Sie auch: Antidepressiva können Suizid auslösen

Parasiten und Krebs

Schon im 19. Jahrhundert hatten mehrere deutsche Forscher die Behauptung aufgestellt, Krebs werde durch Parasiten verursacht. Einer der bekanntesten Experten auf diesem Gebiet war Prof. Günther Enderlein, der immer wieder auf den Pleomorphismus von Parasiten hingewiesen hatte. Er beschrieb diese von ihm so genannten „Endobionten“, die aus harmlosen Formen zu krankmachenden und sogar tödlichen Feinden werden können. Die russische Wissenschaftlerin Tamara Lebedewa beschreibt in ihrem Buch, wie sie über Jahre die Krebskrankheit erforschte und den Parasiten identifizieren konnte. Dr. Alfons Weber berichtet in diesem Video: Krebs sind Parasiten.

Wie lässt sich ein chronischer Parasitenbefall diagnostizieren?

Ein Parasitenbefall ist häufig schwer zu diagnostizieren, da die parasitären Symptome sehr unspezifisch sind, d. h. dieselben Symptome können auch bei vielen anderen Erkrankungen vorkommen. Vielfach werden daher lediglich die Symptome behandelt, die eigentlichen Ursachen für die Erkrankung aber nicht erkannt und oftmals auch nicht weiter hinterfragt. Viele Menschen haben deshalb eine Odyssee von Arztbesuchen und verschiedensten Therapien hinter sich, wie der Parasiten Arzt Dr. Adrian Stoenescu in seinem Buch beschreibt.

Dr. Stoenescu berichtet, dass viele Infektionen vor dem Ausbruch einer Erkrankung meist unerkannt bleiben – oder sie werden vernachlässigt. Häufig treten jedoch merkliche Beschwerden auf – so etwa Verdauungsprobleme, Schlafstörungen, Konzentrationsschwierigkeiten, Kopf- und Gelenkschmerzen, Schwankungen der Körpertemperatur, Hautbeschwerden, Nahrungsunverträglichkeiten und Allergien – sie alle können Anzeichen von Infektionen mit Parasiten sein. Gerade auch Zeckenstiche/Zeckenbisse können schwere Folgen haben. Um diese zu vermeiden, ist es wichtig, schnellstmöglich über eine zielgerichtete Diagnose zu verfügen

Parasitentest
Parasitentest

Flacher Bauch mit Terpentin?

Selbst schlanke Menschen wundern sich oftmals, über einen aufgeblähten Bauch nach dem Essen und wissen nicht, dass dies ein häufiges Indiz für eine übermäßige Candida-Belastung sein kann. Hier zeigt sich durch eine Terpentin-Kur häufig eine zügige Beseitigung und somit gehört der aufgeblähte Bauch meist der Vergangenheit an.

Terpentin als Heilmittel bei Autismus

Terpentin ist Teil von Protokollen, die bei autistischen Kindern verwendet werden, da Toxine (z.B. Aluminium aus Impfstoffen) und Candida ursächliche Probleme bei autistischen Kindern sein können. Es ist jedoch ratsam, sich bei einem Kind mit Autismus oder anderen größeren Gesundheitsproblemen von einem spezialisierten Arzt oder Heilpraktiker beraten zu lassen. Eine Überdosierung von Terpentin bei Kindern ist selten, kann aber nicht ausgeschlossen werden. Video: Dr. med. Dietrich Klinghardt – Autismus, Umweltbelastungen & Entgiftung

Terpentin als Heilmittel gegen Biofilme

Biofilme sind dünne Schleimfilme, die sich überall im Körper durch Erreger entwickeln können, wie zum Beispiel in Lunge, Darm, Blase. Biofilme ermöglichen es Krankheitserregern wie Herpes und Borreliose, aber auch Bakterien sich dort zu „verstecken“ und sich dem „Angriff“ von Heilmitteln zu entziehen. Auf diese Weise können Erreger dem Immunsystem trotzen und oftmals ein Leben lang im Körper des Patienten verweilen. Bei mehr als 60% aller bakterieller Infektionen bilden die Erreger Biofilme. Lesen Sie auch: Detox und Biofilm entfernen

Es scheint so, dass Terpentin die Biofilme auflösen kann, denn das dürfte der Grund sein, warum es auch bei hartnäckigen Erregern helfen kann, bei denen beispielsweise Antibiotika oftmals versagen oder Erreger Resistenzen bilden. Anwender berichten häufig über die Ausscheidung von Biofilmen.

Anwendung

Die übliche Dosis ist ein Teelöffel Terpentin (etwa 25 Tropfen) das man auf 2 Stück übereinander gestapelte Würfelzucker träufelt und dann zerkaut. Danach kann man noch Wasser trinken. Optional kann die Einnahme kombiniert werden mit Rizinusöl oder Kokos-Öl, dies schützt die Darmschleimhaut  bei empfindlichen Menschen und sorgt gleichzeitig für eine  Verteilung des Terpentin-Öls im Darm.

Dr. Daniels empfiehlt eine kurmäßige Einnahme von 10-14 Tagen, damit lassen sich viele Beschwerden beseitigen. Andere Therapeuten empfehlen, 5 Tage Einnahme gefolgt von 2 Tagen Pause für 6 Wochen bei hartnäckigen Erkrankungen. Nach Beendigung der Kur wird eine wöchentliche Einmaldosis empfohlen, später wird eine Einmal-Dosis pro Monat empfohlen.

Insbesondere bei hoher Parasiten-/Candida-Belastung kann es durch das Abtöten der Candida-Pilze zu einer Freisetzung von Toxinen kommen, welche dann Unwohlsein hervorrufen können. Um die Entgiftungsleistung zu erhöhen, sollte während einer Terpentin-Kur viel reines (mineralarmes) Wasser getrunken werden.

Detox mit Zeolith

Außerdem hat es sich bewährt, die Terpentin-Einnahme mit einer Zeolith-Kur zu kombinieren, da Zeolith äußerst wirkungsvoll freigesetzte Toxine bindet, so dass diese ausgeschieden werden können. Die Zeolith-Einnahme wird etwa eine Stunde nach der Terpentin-Einnahme empfohlen. Mittlerweile belegen über 300 Studien die herausragenden Eigenschaften von Zeolith. Wenn die Giftstoffe aus ihrem Körper entfernt werden, können alle Zellen wieder regenerieren, dann beginnen Ihre Organe wieder zu funktionieren und erst dann können Sie den Zustand erreichen der sich Gesundheit nennt.

Wichtig: Das richtige Terpentin als Heilmittel wählen

Dabei ist dringend zu beachten, dass es sich um reines Terpentin-Öl ohne Zusätze handelt. Die für die Pinsel-Reinigung angebotenen Terpentin-Produkte können mit chemischen Zusätzen versetzt sein. Die Hersteller dürfen es nicht zur Einnahme deklarieren, dieser Hersteller hat sein Produkt nach dem deutschen Arzneibuch (DAB9) hergestellt.

Das trojanische Pferd gegen Parasiten

Parasiten und Candida ernähren sich von Zucker, außerdem schafft Zucker ein saures Körper-Milieu und somit ein ideales Terrain für Parasiten. In dem das Terpentin zusammen mit Zucker eingenommen wird, bastelt man sich laut Aussage von Dr. Daniels ein trojanisches Pferd, denn Candida und Parasiten stürzen sich auf den Zucker, werden aber dann vom Terpentin effektiv abgetötet. Wenn Parasiten aus dem Körper beseitigt werden, verschwindet meist auch das Verlangen auf Süßigkeiten. 

Terpentin Nebenwirkungen

Die Nebenwirkungen werden als gering beschrieben, vorausgesetzt man startet mit einer kleinen Dosis von etwa einem Teelöffel. Beschrieben wurden vereinzelt leichte Übelkeit, Kopfschmerzen und Schlaflosigkeit, die vermutlich durch die starke Entgiftungsleistung hervorgerufen werden. Bei Unwohlsein kann die Dosierung zunächst reduziert werden, oder auch ein Tag ausgesetzt werden, um dem Körper Zeit für die Entgiftung und Heilung zu ermöglichen.

Eine Einmaldosis von 120ml kann übrigens tödlich enden, die Menge macht also das Gift, genauso wie beispielsweise für Salz, gilt das auch für Terpentin. Trotz sorgfältiger Recherche und positiver Eigenerfahrungen, übernimmt der Verfasser keine Verantwortung für Eigen-Anwendungen.

Gestörte Mikrozirkulation macht krank

Da wo die Mikrozirkulation von Blut, Lymphe und intrazellulär gestört ist, entstehen Krankheiten und Beschwerden, denn wenn beispielsweise Stoffwechselabbauprodukte nicht mehr vollständig abtransportiert werden können, führt das zu einer Milieu-Veränderung. Dr. Otto Warburg erhielt den Nobelpreis dafür, dass er erkannte, dass Krebszellen nur in einem sauren Milieu entstehen können. Trotzdem wird diese wichtige Erkenntnis in der Praxis zur Prävention und Therapie kaum angewandt, wie Dr. Michael Spitzbart berichtet.

Cellulite & Anti Aging: Terpentin gegen schlechte Durchblutung

Bereits zu Beginn des letzten Jahrhunderts wurden Bäder mit einer Terpentin-Emulsion als Heil- und Verjüngungs-Maßnahme durchgeführt. Diese sogenannte Kapillar-Therapie soll durch die im Badewasser gelöste Terpentin-Emulsion in der Lage sein, den Blutfluss in den Kapillaren zu verbessern oder wiederherzustellen.

Dr. Salmanoff, der Entwickler der Kapillar-Therapie mit Terpentin, vertrat den Grundsatz, dass die Ursache von Krankheiten in der verschlechterten Mikrozirkulation zu suchen sei. Es ist daher nicht verwunderlich, dass Terpentinbäder auch erfolgreich gegen Cellulite eingesetzt werden.

Dr. Salmanoff verfolgte einen ganzheitlichen Ansatz für die menschliche Gesundheit, er schrieb: 

„Es ist nicht ausreichend, einzelne Organe zu behandeln, weil mit jeder Funktionsstörung des Organismus das gesamte System gestört wird. Wir können endlos versuchen, Löcher zu stopfen und Symptome zu behandeln. Es bleibt dann aber nur ein Kampf gegen die Symptome der Krankheit und nicht gegen ihre Ursachen.“

Alle Gewebe und Organe des menschlichen Körpers sind durch feine Kapillargefäße durchzogen, diese sind etwa 15-fach kleiner als ein Haar. Nur bei einem funktionierenden Blutkreislauf auch auf Kapillar-Ebene ist eine Gesundung, bzw. Gesunderhaltung möglich. Wenn Blut- und Lymph-Kapillare dauerhaft absterben, ist Krankheit vorprogrammiert und die Alterung des Organismus schreitet voran.

Terpentin-Emulsion als Durchblutungs-Booster

Bäder mit Terpentin-Emulsion sorgen laut Dr. Salmanoff dafür, dass die feinen Kapillare einen derart starken Reiz erfahren, dass dadurch sogar die Menge der aktiv funktionierenden Kapillare wieder erhöht wird, was allgemein mit einer Verjüngung des Organismus gleichgesetzt wird.

Laut Dr. Salmanoff sind Terpentin-Bäder eine universelle Methode, zur Prophylaxe und Verjüngung, welche die Selbstregulierungs-Prozesse stimulieren. Die Terpene öffnen die Kapillaren und erhöhen den Sauerstoff- und Nährstoff-Versorgung auf zellulärer Ebene. Dadurch wird eine vorzeitige Alterung verhindert, die körperlichen Verfassung verbessert, sowie die Leistungsfähigkeit und Vitalität erhöht.

Herstellung einer Terpentin-Emulsion

 

Die kleingeschnittene Naturseife in warmen Wasser auflösen, dann die Salicyl-Säure und das Terpentinöl hinzugeben. Fertig ist die Emulsion, diese sollte dunkel gelagert werden.

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Anwendung

Die erforderliche Menge Balsam in heißem Wasser auflösen, gründlich mischen und in ein Bad mit einer Wassertemperatur von 36-37°C geben. Steigen Sie ins Badewanne und fügen Sie nach und nach heißes Wasser hinzu so dass  Sie 40°C erreichen. Die Dauer der Prozedur beträgt 10 – 15 Minuten. Die anfängliche Menge an Balsam sollte 10 – 15 ml pro 175 – 200 Liter Badewasser betragen. Die Mindestdauer dieser Behandlung besteht aus 15 Bädern, zwei bis dreimal pro Woche. Vor dem Bad sollte ausreichend Wasser getrunken werden.

Bereits  nach  1-2  Minuten  spürt  man  ein  Kribbeln,  am  Ende  des  Bades  wird  die  Haut  leicht  rosa  bis  rot.  Diese  Reaktion  ist  normal  und kann bis zu einer halben Stunde nach dem Bad andauern.

Im Zuge  der Forschungsarbeiten über die Terpentinbäder wurde festgestellt, dass ihr Hauptbestandteil, das Terpentinöl, eine Reizwirkung auf die Nervenden in der Haut hat. Dies erklärt sich durch die Fähigkeit des Bestandteils Pinen durch die  Talgdrüsen und Haarfollikel in die Epidermis (oberste Hautschicht) und zu ihren Nervenenden einzudringen. Dies bewirkt die Veränderung der Hautsensibilität. Die Reizwirkung dieses Stoffes ruft die Degranulierung von polymorphkernigen Leukozyten der  Haut und die Ausscheidung der biologisch aktiven Stoffe (Heparin, Eikosanoide, Zytokin) und Mediatoren (Histamin, Acetylcholin)  aus ihnen hervor, die das immunreaktive System der Haut stimulieren, was wiederum die Widerstandsfähigkeit und die unspezifische Resistenz des Organismus erhöht

Quelle: Kapillar-Therapie: Terpentinbäder nach Dr. Salmanoff. „Das Labor von Dr. Pirogow“ – Die Gesundheits- und Langlebigkeits-Rezeptur. Gebrauchsanleitung für Ärzte und Patienten.

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