Magnesium Mangel

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Magnesium-Mangel macht krank und verhindert Gesundung

Magnesium ist an über 600 Stoffwechsel-Prozessen  im Körper beteiligt, einschließlich des Verwertung von Nahrung, der Übertragung von Nervenimpulsen, der Synthese von Fettsäuren und Proteinen, Muskelbewegungen, der Generhaltung und der Proteinbildung. Um den Körper gesund und funktionsfähig zu halten, muss es täglich in ausreichenden Mengen aufgenommen werden.

Studien zeigen auf, dass die Mehrheit der Bevölkerung unter einem Magnesium Mangel leidet. Laut Prof. Edinger sind nur 5% der Bevölkerung mit ausreichend Magnesium versorgt. Die Ursache dafür ist neben ausgelaugten Böden durch Monokulturen und ungesunder Ernährungsweise, auch Stoffe wie Fluorid (z.B. in Zahnpasta) und Chlor. Denn wenn diese in den Körper gelangen, verschlechtern sie die Aufnahme von Magnesium.

Lesen Sie auch: Das Toxin in ihrer Zahnpasta – wie es krank und alt macht

Säurehaltige Nahrungsmittel wie Fleisch, Süßigkeiten, Kaffee und Cola (Phosphorsäure) leeren die Magnesium-Speicher enorm, denn der Körper muss die extreme Säurelast mit Hilfe von basischen Mineralien ab puffern, damit der Blut-pH-Wert nicht in gefährliche Bereiche absinkt. Eine stressreiche Lebensführung erschöpft die Magnesium-Speicher ebenso wie körperliche Aktivitäten.

Magnesium-Mangel macht krank und verhindert Gesundung

Aufgrund der vielen Funktionen von Magnesium im menschlichen Körper spielt es eine wichtige Rolle bei der Vorbeugung und Behandlung von vielen Krankheiten. Niedrige Magnesiumspiegel wurden in Studien mit einer Reihe von chronischen Krankheiten in Verbindung gebracht, wie z. B. Alzheimer, Insulinresistenz und Typ-2-Diabetes, Bluthochdruck, Herz-Kreislauf-Erkrankungen (z. B. Schlaganfall), Migräne und Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS).

Blutzucker-Regulierung

Magnesium hilft, den Insulinspiegel im Körper zu kontrollieren und kann Blutzuckerspitzen und -abstürze verhindern. Es spielt auch eine große Rolle bei der Blutdruckkontrolle und verhindert, dass ein erhöhten Blutdruck, insbesondere wenn es mit genügend Kalium in der Ernährung kombiniert wird. Dies bewirkt zwei Dinge: Kontrolliert Stress, der den Insulinspiegel erhöhen kann, und verbessert den Gesamtblutdruck, der, wenn er außer Kontrolle gerät, die Insulinresistenz erhöht und zu Typ-2-Diabetes führen kann.

Depressionen

Magnesium ist für die richtige Gehirnfunktion und Stimmungsregulierung unerlässlich. Untersuchungen zeigen, dass Sie ohne ausreichend Magnesium anfälliger für Depressionen sind.
In einer 
Studie mit über 800 Teilnehmern fanden die Forscher heraus, dass diejenigen, die die niedrigste Magnesium-Spiegel hatten, ein um 22 Prozent erhöhtes Risiko hatten, Depressionen zu entwickeln.

In einer randomisierten kontrollierten Studie mit älteren Erwachsenen, die an Depressionen litten, verbesserte ein 450-Milligramm Magnesiumpräparat die Stimmung genauso effektiv wie ein Antidepressivum.

Angstzustände

Studien zeigen, dass übermäßig Ängstlichkeit mit einem niedrigen Magnesium-Spiegel in Korrelation steht.

Forschungsergebnissen zeigen, dass eine niedrige Magnesium-Zufuhr die Bakterien-Population im Darm verändert dadurch das Angstverhalten beeinflusst.

Herzgesundheit

Studien zeigen, dass selbst ein leicht reduzierter Magnesiumspiegel zu schwerwiegenden Veränderungen in der Funktionsweise von Herz, Blutgefäßen, Blutzellen und anderen Geweben führen kann. Magnesium ist entscheidend für die ordnungsgemäße elektrische und mechanische Funktion in Geweben wie Nerven, (Herz-)Muskeln und Blutgefäßen.

Migräne

Untersuchungen haben gezeigt, dass ein niedriger Magnesiumgehalt im Gehirn während einer Migräne-Attacke messbar ist. Eine Studie ergab, dass eine regelmäßige Einnahme von Magnesium die Häufigkeit von Migräneangriffen um etwas mehr als 41 Prozent reduzierte. Eine andere Studie ergab, dass die tägliche Einnahme eines Magnesiumpräparats dazu beitragen kann, menstruationsbedingte Migräne zu verhindern.

Prämenstruelles Syndrom (PMS)

Laut der Magnesium-Expertin Dr. Carolyn Dean der Nutritional Magnesium Association in den USA,  kann Magnesium die Antwort auf eine Vielzahl von prämenstruellen Symptomen  sein. Dazu gehören Dinge wie Stimmungsschwankungen, Flüssigkeitsretention, Depression, Brustempfindlichkeit, Kopfschmerzen, schlechter Schlaf und auch Heißhunger.

Gehirn-Funktion

Forschungsergebnisse zeigen, dass Mäuse, die Magnesium erhielten, ein besseres Arbeitsgedächtnis, ein besseres Langzeitgedächtnis und eine größere Lernfähigkeit entwickelten. Dazu der Leiter der Studie,  Dr. Liu: „Magnesium ist für das ordnungsgemäße Funktionieren vieler Gewebe im Körper, einschließlich des Gehirns, unerlässlich, und in einer früheren Studie haben wir gezeigt, dass Magnesium die synaptische Plastizität in kultivierten Gehirnzellen fördert.“

Da es schwierig ist, den Magnesiumspiegel im Gehirn mit herkömmlichen Nahrungsergänzungsmitteln zu erhöhen, entwickelten Dr. Liu und Kollegen eine neue Magnesium-Verbindung, Magnesium-L-Threonat, die den Magnesium-Spiegel im Gehirn signifikant erhöhen soll. 

 

Mineralreiches Wasser wirklich gesund?

Es handelt sich um einen weit verbreiteten Irrglauben, dass Mineralreiches Wasser der Gesundheit dient – das Gegenteil ist der Fall. Der Hydrologe Prof. Claude Vincent fand heraus, dass die Menschen mit zunehmenden Mineral-Gehalt ihres Trinkwassers um so mehr Herzkreislauf-Erkrankungen und Krebs erleiden. Seinen Ausführungen zur Folge benötigt der Organismus ein ungesättigtes, also möglichst mineralarmes Wasser (0-50ppm), um seiner Aufgabe als Transport- und Entsorgungs-Medium nachzukommen. Ein mineralhaltiges Wasser ist wie ein voller LKW – der kann keine zusätzliche Last (Stoffwechselabbauprodukte) mehr aufnehmen. Für die notwendige Hydrierung und Entgiftung sollte Mineralarmes Wasser getrunken werden.

Das richtige Magnesium und die Dosierung

Wählen Sie grundsätzlich ein Produkt ohne Magnesium-Stearat. Der Stoff dient als billiger Trägerstoff und steht im Verdacht, die Aufnahme der Wirkstoffe zu vermindern. Außerdem empfiehlt sich eine chelatiertes Form von Magnesium. Chelate sind organische Verbindungen von Mineralien, z.B. mit Aminosäuren (Glycin), Apfelsäure (Malat) oder Citraten. Diese umschließen die Magnesium-Moleküle und schleusen sie so aktiv durch die Darmschleimhaut in den Körper.

Magnesium-Citrat kann leicht abführend wirken und wird daher besondern gerne von unter Verstopfung leidenden Personen eingenommen.

Magnesium-Glycinat ist eine organische Magnesiumverbindung, das bedeutet, das Magnesium ist hier an die Aminosäure Glycin gebunden und wird dadurch besonders gut resorbiert. Die Aminosäure schützt die empfindlichen Schleimhäute im Verdauungstrakt vor Reizungen durch das Magnesium, was bei anderen Magnesium-Verbindungen zu Magenbeschwerden oder Durchfall führen kann. Darüber hinaus ergab eine Studien-Analyse, dass Glycin die Schlafqualität verbessern kann, weil es als beruhigender Neurotransmitter fungiert, der Signale im zentralen Nervensystem abschwächt und somit die Entstehung von Angstgefühlen, Reizbarkeit und Aggressivität eindämmen kann. Lesen Sie hier, wie Sie mit Glycin Glyphosat entgiften können.

Magnesium Malat entspannt die Muskelzellen und steigert gleichzeitig deren Energieniveau, weil mit seiner Hilfe Energie in Form von Adenosintriphosphat (ATP) im Körper produziert werden kann. Deshalb wird Magnesium Malat besonders Personen empfohlenen, die unter Fibromyalgie und chronischem Erschöpfungs-Syndrom leiden. Es kann dazu beitragen, deren Symptome zu lindern. Zusätzlich zur Steigerung des Energiespiegels ist Apfelsäure ein wirksamer Metall-Chelator. Apfelsäure überwindet erwiesenermaßen die Blut-Gehirn-Schranke und bindet Aluminium. Es hilft, dieses Metall von einem bestimmten Enzym wegzuziehen, damit sich an dessen Stelle Magnesium an den Rezeptor anheften und das Wachstum der Nervenzellen und der Zellkommunikation fördern kann. Das schädliche Aluminium kann dann aus Gehirn und Körper ausgeschieden werden.

Das bedeutet, dass potenziell toxische Metalle wie Aluminium oder Blei, die sich im Körper angesammelt haben, gebunden und deaktiviert werden können. Dadurch wird das Risiko der Toxizität erheblich verringert. 

Magnesium spielt eine wichtige Rolle bei vielen Funktionen Ihres Gehirns, jedoch haben die meisten Formen von Magnesium eine geringe Bioverfügbarkeit im Gehirn. Wissenschaftler des Massachusetts Institute of Technology (MIT) haben eine neue Magnesium-Verbindung entdeckt. Während andere gängige Magnesium-Verbindungen im Allgemeinen den Magnesium-Spiegel im Gehirn nicht deutlich erhöhen, zeigen Studien, dass mit Magtein™ höhere Magnesium-Konzentrationen im Gehirn und verbesserte kognitive Fähigkeiten auftreten. Tierstudien zeigen, dass dies zu verbesserten Lernfähigkeiten, einem verbesserten Arbeitsgedächtnis und einem besseren Kurz- und Langzeitgedächtnis sowohl bei jungen als auch bei älteren Tieren führen kann.

Laut Dr. Norman Shealy benötigt ein wenig beanspruchter Mensch mindestens 700mg elementares Magnesium täglich, um nicht einen Mangel zu erleiden. Es empfiehlt sich daher mindestens 800mg reines (elementares) Magnesium über den Tag verteilt einzunehmen.

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